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Zweite Frau beim Hitzerennen in Würzburg

Ein Rennbericht aus der Sicht unserer schnellen Läuferin, Julia Roth

13. Mai 2018… es war soweit mein Frühjahrshöhepunkt der Würzburg Marathon stand vor der Tür. Das Training verlief planmäßig, ich war guter Dinge und freute mich auf das Rennen. MEIN RENNEN von dem ich schon seit längerer Zeit träume, einen Marathon unter 3 Std. zu laufen, das bedeutet die 42,195 km in einem Kilometerschnitt von 4:15 min/km bzw. 14,2 km/h.

Umso eine Leistung körperlich und mental abrufen zu können, muss es einfach der 100%-ige Tag sein den du erwischen musst, egal wie gut du vorbereitet bist, der Tag X muss passen. Leider deutete sich schon ein paar Tage vor dem Rennen an, dass die Temperaturen doch recht warm werden sollten. Das Wetter ist ein Faktor den ich nicht beeinflussen kann, deshalb nicht groß im Vorfeld darüber nachdenken.

Morgens am Renntag herrschte reges Treiben rund um das Würzburger Congress Zentrum. Die Läufer/innen machten sich bereit für die erste Startwelle um 9 Uhr, hier gingen Halbmarathonis und Marathonis gemeinsam auf die Strecke, welche von den Halbmarathonis einmal und von den Marathonis zweimal zu durchlaufen war.

Es war warm und es wurde noch wärmer, sodass ich nach ca. 16 km mein geplantes Renntempo den Temperaturen anpassen musste, denn ab hier war es noch ein weiter Weg bis ins Ziel. Also ließ ich den Pacemaker für die 2:59 Std. ziehen und versuchte mich wieder ins Rennen einzuordnen, die Halbmarathonmarke überquerte ich dann noch in etwa 1:30 Std. und ging in die zweite Runde. Ab jetzt wurde es einsam, denn es waren nur ca. 400 Marathonläufer, die nochmal die Runde in Angriff nehmen mussten. Zum Glück hatte ich vom Veranstalter eine eigene Radbegleitung gestellt bekommen und so konnte mich mein Trainer inklusive Verpflegung und immer wieder aufbauender Worte auf den 42,195 km begleiten. Ich verlor Minute um Minute, da es mittlerweile schon über 25 Grad warm war, dennoch war ein DNF (Did not finish) an diesem Tag keine Option für mich, denn dafür hatte ich die letzten Monate zu viel trainiert um einfach stehen zu bleiben.

Als wir wieder die Innenstadt erreichten war ich froh, denn jetzt waren es nur noch wenige Kilometer bis ins Ziel, ich wusste dass ich zweite Frau war und das wollte ich mir auch nicht mehr nehmen lassen. Ich überquerte nach 3:10:20 Std. total erschöpft aber glücklich die Ziellinie. Klar wäre ich gern Bestzeit gelaufen, aber ich habe das Beste aus dem Tag und den Bedingungen gemacht und alles gegeben was ging. Glückwunsch an alle Finisher, die sich an diesem Tag durch die Hitze Würzburgs gekämpft haben.

Julia Roth

Rulia Roth vom TV Schweinheim zweite Frau beim Würzburg-Marathon 2018

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